Etwa 20 Prozent der Deutschen leben allein. Wie viele davon dieses Lebensmodell unfreiwillig gewählt haben, lässt sich nur erahnen. Fakt ist, dass Einsamkeit krank machen kann und manchmal fatale Folgen hat - dann, wenn Alleinstehende sich nicht rechtzeitig medizinische Hilfe holen können.
Andererseits heißt allein lebend nicht, auch einsam zu sein. Das Leben leben und seine schönen Seiten genießen – das geht in vielen Fällen allein, aber braucht manchmal auch Unterstützung.
Annelie Keil, emeritierte Professorin der Universität Bremen und bekannt für ihre empathischen, Herzen berührenden Vorträge, referiert am Donnerstag, 5. November, in Bassum zu diesem Thema.
Die VHS und die Stadt Bassum (sprich die Gleichstellungsbeauftragte Christine Gaumann und die Seniorenberatungsstelle mit Nina Ehlers-Röpe und Kerstin Böse) laden dazu auf die Kulturbühne an der Mittelstraße ein. Beginn ist um 15 Uhr.
Eingeladen sind nicht nur Alleinstehende. Denn während der zweistündigen Veranstaltung wird auch die Möglichkeit vorgestellt, sich zur ehrenamtlichen Alltagshelferin oder zum ehrenamtlichen Alltagshelfer ausbilden zu lassen und alleinstehenden Menschen ein paar Stunden Zuwendung zu schenken – sei es beim gemeinsamen Einkaufen, beim Spielen oder Kaffeetrinken. Diese Aufgabe, die Qualifizierung dafür und die Aufwandsentschädigung werden ganz praktisch vorgestellt.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung hier ist aber unbedingt notwendig, weil die Zahl der Plätze begrenzt ist.
