Während die Bundesregierung erhebliche Mittel aufwendet, um Fachkräfte aus dem Ausland anzuwerben, beschneidet der Bundesinnenminister gleichzeitig das Deutschlernprogramm für Migrant*innen. Mit der Möglichkeit zum Spracherwerb fehlt vielen deshalb nun die wichtigste Grundlage, um auf dem deutschen Arbeitsmarkt und im Alltag Fuß fassen zu können!
Nicht nur wir als Volkshochschulen finden das paradox: Expert/-innen für Sprache und Integration an Hochschulen in ganz Deutschland haben sich kürzlich in einem offenen Brief an Alexander Dobrindt gewendet und fordern den Minister auf, Integrationskurse unverzüglich wieder für die ausgeschlossenen Gruppen zu öffnen.
Um die für soziale und berufliche Interaktion notwendige Sprachhandlungskompetenz, ausgewiesen durch das Sprachniveau B1, zu erlangen, sind die pädagogisch und didaktisch professionell geleiteten Integrationskurse der Volkshochschulen unerlässlich!
Den gesamten offenen Brief der Wissenschaftler/-innen finden Sie hier. Hier geht es außerdem zum Positionspapier der kommunalen Spitzenverbände zum Thema Kürzung bei den Integrationskursen.
