Berufsbezogene Sprachförderung (DeuFöV)

Die Berufssprachkurse bauen auf den Integrationskursen auf. Sie dienen dem fortgeschrittenen Spracherwerb, um die Chancen auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt zu verbessern. Die Berufssprachkurse richten sich an dauerhaft in Deutschland lebende Ausländer (insbesondere auch: Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive), an Unionsbürger und an deutsche Staatsangehörige, die nicht über ausreichende deutsche Sprachkenntnisse verfügen. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die noch eine Schule besuchen, dürfen nicht teilnehmen.

Zugangsvoraussetzungen:
•    Deutschkenntnisse auf dem Niveau B1 nach dem GER.
•    Personen mit Migrationshintergrund und Bedarf an sprachlicher Weiterqualifizierung, die arbeitssuchend gemeldet sind und/oder Leistungen nach SGBII (Harz IV) oder SGB II (Arbeitslosengeld) beziehen.
•    Azubis bzw. Ausbildungssuchende mit Migrationshintergrund und Bedarf an sprachlicher Weiterqualifizierung.
•    Personen mit Migrationshintergrund und Bedarf an sprachlicher Weiterqualifizierung, die das Anerkennungsverfahren für Ihren Berufs- bzw. Ausbildungsabschluss durchlaufen.
•    Migrationshintergrund umfasst:
•    Zugewanderte, einschließlich Geflüchteten, die sich im Anerken
        nungsverfahren befinden und eine gute Bleibeperspektive haben.
        Ausgeschlossen sind  Flüchtlinge aus sicheren Herkunftsländern.
•    Bürgerinnen und Bürger der EU.
•    Deutsche mit Migrationshintergrund.

Die Berechtigung zur Teilnahme am berufsbezogenen Deutschkurs erhalten Sie beim Jobcenter oder der Agentur für Arbeit.

Kurstermine auf Anfrage.